Hallo 2010, hallo Freunde,
ich wünsche Euch allen ein Jahr mit viel Gesundheit, Liebe und Glück. Auf, dass sich für uns in zwanzigzehn ordentlich was tut. Was Gutes. Wie sich das für die Guten eben so gehört. Für meine Nase riecht das nach einem anständigen Jahr. Ereignisreich und voller Dinge, die getan werden wollen und das kann ja nun nicht verkehrt sein.
2009 war ein Jahr mit einigen Unwägbarkeiten bei mir, das mich aber mit ebenjenen nicht davon abbringen konnte den Weg, mit Musik mein Leben zu bestreiten, zu gehen. Darüber bin ich froh und ich bin dankbar, dass ich es so aufrecht erhalten kann, denn es zeigt sich, dass es in keinem Fall ein falscher Weg ist, nur eben kein einfacher.
Das Jahr hatte unter anderem mit dem Einsturtz des Kölner Stadtarchivs, dem Amoklauf von Winnenden, den unglaublichen Entwicklungen im Iran, Anschlagsversuchen auf Passagiermaschinen, der Farce eines Klimakonferenz und die sehr bitter nach politischer Korrumption riechenden Verabschiedung des ZDF-Chefredakteurs Brender haben viele Fragen aufgeworfen und es einem schwer gemacht einen nicht noch skeptischer gegen uns selbst werden zu lassen.
Hinzu natürlich, dass man allerorten von Mario Barth belästigt wird und anderen, die aus RTL und verwandten Medien zu uns rüberbrüllen, dass wir was kaufen müssen, bis hin zu einer nicht gerade weniger albern werdenden Schicht von Konsumscheinhipstern, die das, was sie für zum Teil absurdes Geld kaufen für Stil halten. Ich hatte davon schon viel ausgeblendet, aber jener Artikel des Freundes Theil aus Hamburg kam mir dann doch das ein oder andere Bild oder aufgezwungene Gespräch des letzten Jahres wieder hoch.
Zurück aber zum kommenden Jahr für das ich Euch Optimismus zuwerfen möchte, falls ihr ihn selbst noch nicht so recht habt. Wir machen das schon. Ob Karma oder nicht. Ich wünsch Euch auf jeden Fall das Allerbeste dafür, dass in 2010 einige Dinge gelingen und wir gut mit dem Jahr und seinen Ideen und miteinander auskommen können. Cheers!